Astrofotografie

Bilder und Zeitrafferaufnahmen ohne Spezialausrüstung erstellen

 

 

Inspiriert wurde ich von dem Buch " Astrofotografie" von Katja Seidel www.nacht-lichter.de

 

 

ich würde mich freuen, wenn Sie in naher Zukunft mal wieder vorbeischauen. Vielleicht kann ich Ihr Interesse für die Naturschauspiele am Himmel in der Nacht wecken, oder Sie können mich mit Hinweisen sogar unterstützen.

Die Orioniden sind einer der fünf aktivsten Meteorströme. Sie machen sich alljährlich im ganzen Oktober als Schwarm von Sternschnuppen bemerkbar, am stärksten in den Morgenstunden der Tage vom 19. bis zum 23. Oktober. Eine hohe Anzahl ist zwischen 12. und 29. Oktober zu beobachten.

Die millimeter-großen Teilchen sind nur wenige Milligramm schwer, erzeugen aber wegen ihrer hohen Geschwindigkeit dennoch eine helle Leuchtspur durch Ionisierung der Luftteilchen in der hohen Atmosphäre. Im Gegensatz zu sporadischen Meteoren haben sie wegen des gemeinsamen Herkunftskometen fast parallele Bahnen im Raum.

Dadurch scheinen sie am Himmel aus ihrem Fluchtpunkt, dem so genannten Radianten zu kommen, der im Nordosten des Orion liegt, etwa 10° links oberhalb des roten Riesensterns Beteigeuze. Außerhalb der Städte kann man freiäugig pro Stunde etwa 10 dieser Spuren sehen, die man auch mit Radarmethoden genauer untersucht hat.

Die Orioniden sind lose Wolken zerstreuten Materials des Halleyschen Kometen, die sich im Laufe der Jahrtausende durch Einflüsse kleiner Bahnstörungen und des Sonnenwinds entlang der ganzen Kometenbahn verteilt haben.

Links im Bild sehen wir das Gewächshaus im Kasseler Bergpark ( Weltkulturerbe). Dies ist ein guter Beobachtungspunkt am Rande der Stadt, sofern das Gewächshaus nicht beleuchtet ist. 

In Kassel ist die Drehgeschwindigkeit der Erde 1350 km pro Stunde, dies ist noch schneller als die Schallgeschwindigkeit (1235 km/h). Beim Blick aus dem Fenster in der Nacht kann man dies erahnen, aber zum Glück nicht merken ;)

 

Hobby-Astronomen und Himmelsgucker konnten sich freuen. In der Nacht zum 13. August konnte man ganz besondere „Tränen“ (Sternschnuppen) beobachten. Als die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttle querte, fielen eine sehr große Menge Trümmer des Kometen in die Erdatmosphäre und verglühte. Niemals sonst im Jahresverlauf lässt sich eine so große Menge Sternschnuppen beobachten.
Die Sternschnuppen scheinen aus dem Sternbild Perseus zu kommen, daher die Bezeichnung Perseiden. Im Volksmund werden sie auch als „Tränen des Laurentius“ bezeichnet, weil sie um den Namenstag dieses populären Heiligen am 10. August zu sehen sind.

Die Rahmenbedingungen waren günstig, es war Neumond, und damit fiel der Mond als „Störfaktor“ vollkommen weg. Unter einem dunklen Himmel sind auch helle Sternschnuppen und schwächere Meteore gut sichtbar, siehe weiter oben in einer Timelapse-Aufnahme.

Die millimeterkleinen Gesteinsbrocken treten mit 60 Kilometern pro Sekunde (216.000km/h), in die Erdatmosphäre ein und in 80 bis 300 Kilometer Höhe verglühen sie durch Reibungshitze.
Die Zahl der Sternschnuppen ist nicht in jedem Jahr gleich, denn Swift-Tuttle kommt nach Angaben des Bonner Astronomen Michael Geffert nur rund alle 134 Jahre der Umlaufbahn der Erde besonders nahe - zuletzt 1992 und das nächste Mal 2126. In Sonnennähe verliert ein Komet bei jedem Umlauf einen Teil seiner Materie. Die Überreste verteilen sich etwa so, als verlöre ein Lastwagen beim Fahren Sand von der Ladefläche.
Der Begriff „Laurentius-Tränen“ leitet sich vom Märtyrer Laurentius her, der am 10. August 258 in Rom auf einem glühenden Rost zu Tode gefoltert worden sein soll. Dabei soll der Heilige einerseits Tränen über die Sünden seiner Mitmenschen vergossen haben. 

Nur selten fällt eine totale Mondfinsternis mit der günstigsten Sichtbarkeit eines äußeren Planeten zusammen: Am späten Abend des 27. Juli 2018 steht tief über dem Südosthorizont, nur knapp sechs Grad nördlich des Roten Planeten Mars, der ebenfalls rötlich leuchtende, leicht verfinsterte Erdtrabant.

Am 27.Juli 2018, zwischen 21:30 Uhr und 23:30 Uhr, zur Vollmondzeit trat der Erdtrabant in den Schatten unseres Planeten ein und schimmert  in einem kupferroten Licht. Währenddessen leuchtete  unterhalb des verfinsterten Mondes ein weiterer Himmelskörper, der ebenfalls durch eine rötliche Farbe auffällt: Es ist der Planet Mars, der nun besonders hell war und während der gesamten Nacht über dem Horizont verweilte. Solch ein Rendezvous wie an diesem Abend ist ein astronomisches Highlight. Dieses Schauspiel am Himmel durfte man sich nicht entgehen lassen.

Bei einer solchen totalen Mondfinsternis stand der Erdtrabant der Sonne am Himmel gegenüber: Sonne, Erde und Mond waren dann entlang einer Linie aufgereiht. Gleiches galt an diesem Tag für den Mars: Wie der Vollmond, so ging auch er zu Sonnenuntergang im Südosten auf und zu Sonnenaufgang im Südwesten unter – man sagt, der Planet befindet sich in Opposition zur Sonne.

 

Auch die Sonne ist ein interessantes Beobachtungsobjekt. 

Sonnenflecken, Sonnenfackeln und das Abbild der Konvektion der Gasmassen auf der Sonne, die Granulation, sind schöne Phänomene.

Hierzu nutze ich ein 500mm

Objektiv, aber immer mit Sonnenschutzfolie!

 

 

 

 

Vorab kann man sich auch auf 

www.spaceweatherlive.com

informieren. Diese Seite wird täglich aktualisiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Foto Lanz

Thomas Lanz
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und Ihren Familien

eine schöne Zeit mit vielen

kostbaren Momenten!

 

- und immer gutes Licht

 

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