documenta 15

Die weltweit bedeutenste Reihe von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst findet vom

 

18. Juni  bis zum  25. September 2022 in Kassel statt.

 

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ruangrupa übernimmt Künstlerische Leitung der documenta 15
Erstmals kuratiert ein Künstler*innenkollektiv die Weltkunstausstellung


ruangrupa, ein im Kern zehnköpfiges Kollektiv aus Künstler*innen und Kreativen aus dem indonesischen Jakarta wurde von der internationalen Findungskommission einstimmig zur Künstlerischen Leitung der documenta 15 ausgewählt und vom Aufsichtsrat berufen. Dies gab die Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Dr. Sabine Schormann, am heutigen Freitag in Kassel bekannt.
 
Für die achtköpfige Findungskommission begründeten Elvira Dyangani Ose (Direktorin von The Showroom, London) und Philippe Pirotte (Rektor der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, und Direktor Portikus, Frankfurt am Main) die einstimmige Wahl wie folgt: „Wir ernennen ruangrupa, weil sie nachweislich in der Lage sind, vielfältige Zielgruppen – auch solche, die über ein reines Kunstpublikum hinausgehen – anzusprechen und lokales Engagement und Beteiligung herauszufordern. Ihr kuratorischer Ansatz fußt auf ein internationales Netzwerk von lokalen Community-basierten Kunstorganisationen. Wir sind gespannt, wie ruangrupa ein konkretes Projekt für und aus Kassel heraus entwickeln wird. In einer Zeit, in der innovative Kraft insbesondere von unabhängigen, gemeinschaftlich agierenden Organisationen ausgeht, erscheint es folgerichtig, diesem kollektiven Ansatz mit der documenta eine Plattform zu bieten.“

ruangrupa kann aus dem Indonesischen mit „Raum der Kunst“, oder auch „Raum-Form“ übersetzt werden. Ein Spannungsfeld, indem sich der zentrale kuratorische Ansatz des Kollektivs bereits andeutet. Farid Rakun und Ade Darmawan, die ruangrupa heute in Kassel vertraten, formulieren ihren dezidiert partizipativen kuratorischen Anspruch für die Weltkunstausstellung 2022: „Wir wollen eine global ausgerichtete, kooperative und interdisziplinäre Kunst- und Kulturplattform schaffen, die über die 100 Tage der documenta 15 hinaus wirksam bleibt. Unser kuratorischer Ansatz zielt auf ein anders geartetes, gemeinschaftlich ausgerichtetes Modell der Ressourcen­nutzung – ökonomisch, aber auch im Hinblick auf Ideen, Wissen, Programme und Innovationen. Wenn die documenta 1955 antrat, um Wunden des Krieges zu heilen, warum sollten wir nicht versuchen, mit der documenta 15 das Augenmerk auf heutige Verletzungen zu richten. Insbesondere solche, die ihren Ausgang im Kolonialismus, im Kapitalismus oder in patriarchalen Strukturen haben. Diesen möchten wir partnerschaftliche Modelle gegenüberstellen, die eine andere Sicht auf die Weltermöglichen.“

Das Kollektiv gründete sich im Jahr 2000 in Jakarta, Indonesien. ruangrupa betreibt einen Kunstraum in South Jakarta und realisiert Ausstellungen, Festivals, Publikationen und Rundfunkformate. Das Kollektiv war an vielen Kooperations- und Ausstellungsprojekten beteiligt, darunter an Ausstellungen wie der Gwangju Biennale (2002 und 2018), der Istanbul Biennale (2005), der Asia Pacific Triennial of Contemporary Art (Brisbane, 2012), der Singapore Biennale (2011), der São Paulo Biennale (2014), der Aichi Triennale (Nagoya, 2016) und Cosmopolis im Centre Pompidou (Paris, 2017). Im Jahr 2016 kuratierte ruangrupa TRANSaction: Sonsbeek 2016 in Arnheim, Niederlande. Im Jahr 2018 gründeten die Akteure GUDSKUL, ein Bildungs- und Vernetzungsprojekt für Kreative, das auf kooperativer Arbeit basiert. Bei der documenta 14 war ruangrupa mit ihrem Internetradio als Partner des dezentralen Radioprojekts Every Time a Ear di Soun beteiligt, das vom 8. April bis zum 17. September 2017 acht Radiosender weltweit vernetzte.
ruangrupa ist einen gemeinnützige Organisation. Mindestens ein Mitglied der Organisation wird für die Vorbereitung der documenta 15 seinen Lebensmittelpunkt nach Kassel verlegen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der documenta und Museum Fridericianum gGmbH Oberbürgermeister Christian Geselle begrüßt die Wahl der Findungskommission: „Für ruangrupa ist das Prinzip des Netzwerkens zentral. Von Kassel ausgehend werden interdisziplinäre künstlerische Interventionen initiiert: sie lassen die documenta Stadt international sichtbar werden und holen gleichermaßen die (Kunst-) Welt nach Kassel. Unsere Stadt kann dabei nur gewinnen. Nun freue ich mich, dass die documenta auf solch spannende Weise den Blick in die Zukunft richtet.“

 

Die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn betont: „Ich freue mich schon heute darauf, dass in drei Jahren mit der documenta 15 in Kassel wieder die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst stattfinden wird. Das Land Hessen ist stolz darauf, diese Plattform für die Diskussion um Positionen der Kultur von heute und Perspektiven für die Zukunft zu ermöglichen. Mit dem Ausbau des documenta archivs zu einem unabhängigen Forschungsinstitut werden wir die zeitgenössische Kunst in Kassel weiter stärken. Ich beglückwünsche die Findungskommission, die das indonesische Künstlerkollektiv ‚ruangrupa‘ für die künstlerische Leitung der nächsten documenta vorgeschlagen hat und freue mich, dass der Aufsichtsrat diesem Vorschlag gefolgt ist. Die documenta gibt damit bewusst den außereuropäischen Blick auf die Kunstwelt Raum und bringt auf ganz neue Art die Welt nach Hessen. Ruangrupa nutzt Kunst in ihrer Heimat, um öffentliche Angelegenheiten und Probleme zum Thema zu machen. Ich bin gespannt, wie sie diese Idee in die documenta 15 einfließen lassen."

Hortensia Völckers, Leiterin der Kulturstiftung des Bundes blickt gespannt auf die weitere Entwicklung des Konzeptes: „Als Kulturstiftung des Bundes haben wir uns sehr über den erfolgreichen Verlauf des Findungs­prozesses für die Künstlerische Leitung der documenta 15 gefreut und beglückwünschen alle Beteiligten zu einem Ergebnis, das eine interessante und anregende documenta erwarten lässt. Wir freuen uns, Teil dieses Prozesses zu sein und unsere Expertise für ein so renommiertes Ausstellungsprojekt einzubringen.“

Sabine Schormann würdigt den großen Einsatz aller Mitglieder der Internationalen Findungskommission: „Mein Dank gilt der Internationalen Findungskommission für einen engagierten und intensiven Auswahlprozess, der mit der Präsentation von ruangrupa als Künstlerischer Leitung ein starkes Signal für eine lebendige und nachhaltig wirkende documenta 15 sendet. Nun freue mich darauf zu erleben, wie die partizipativen Ansätze im Prozess konkretisiert werden.“

 

Kassel, den 22.Februar 2019                                                 weitere Informationen auf documenta.de

Findungskommission für documenta 15

 
Die Vorbereitungen für die documenta 15, die vom 18. Juni bis 25. September 2022 in Kassel stattfinden wird, gehen weiter voran: Die Findungskommission für die d 15 steht. Per Umlaufbeschluss, der aktuell den Mitgliedern des Aufsichtsrates der documenta und Museum Fridericianum gGmbH vorliegt, werden zur Auswahl der künstlerischen Leitung für die documenta 15 berufen:

• Ute Meta Bauer, Gründungsdirektorin Centre for Contemporary Art, Singapur,
• Charles Esche, Direktor Van Abbemuseum Eindhoven, Niederlande
• Amar Kanwar, Künstler, Neu Delhi, Indien
• Frances Morris, Direktorin Tate Modern London, Großbritannien
• Gabi Ngcobo, Kuratorin 10. Berlin Biennale 2018, Südafrika
• Elvira Dyangani Ose, Kuratorin Creative Time, New York, USA
  (ab September 2018 Direktorin The Showroom, London, Großbritannien)
• Philippe Pirotte, Rektor Staatl. Hochschule für Bildende Künste – 
  Städelschule Frankfurt/M., Deutschland (Belgien)
• Jochen Volz, Direktor Pinacoteca do Estado de São Paulo, Brasilien
 
Aufgabe der auf Vorschlag der designierten Generaldirektorin Dr. Sabine Schormann besetzten Findungskommission wird es nun sein, bis Anfang 2019 eine künstlerische Leitung für die 15. Ausgabe der documenta zu benennen, die als weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst gilt.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, zeigte sich erfreut, dass die documenta 15 nun Fahrt aufnehmen wird: „Die documenta ist als globales Forum der Gegenwartskunst unverzichtbar und als Vermächtnis Arnold Bodes gleichzeitig ein imageprägender Schatz für Kassel. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, für die Suche nach der künstlerischen Leitung der documenta 15 eine hochkarätig besetzte, internationale Findungskommission zu gewinnen. Noch dazu liegen wir voll im Zeitplan. Mein besonderer Dank gilt Dr. Sabine Schormann, die ganz maßgeblich die Berufung der Findungskommission vorbereitet hat, obwohl sie ihre Tätigkeit als Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH erst zum 1. November 2018 in Kassel aufnimmt.“

Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Hessens Kunst- und Kulturminister Boris Rhein schließt sich dem Dank an Frau Dr. Sabine Schormann an, schon vor Beginn ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin maßgeblich die Berufung der Findungskommission vorzubereiten. „Dass sich die documenta in Kassel als eine der bedeutendsten und international bekanntesten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit Anerkennung erworben hat, können wir mit Stolz feststellen. Für die Stadt Kassel und das Land Hessen ist dieser hohe Anspruch zugleich Verpflichtung, auch in Zukunft dafür Sorge zu tragen, dass eine solche ambitionierte Ausstellung gelingen kann, dass Voraussetzungen geschaffen werden, dass der von der Findungskommission ausgewählte künstlerische Leiter dieses auch realisieren kann. Dieser Anspruch ist aber auch Verpflichtung und Ansporn insbesondere für die zukünftige künstlerische Leitung. Die documenta ist ideal geeignet, um aus der Kenntnis der Geschichte mutig in die Zukunft zu blicken.“

„Die große Expertise, breite Vernetzung in den Kosmos der zeitgenössischen Kunst und die unterschiedlichen künstlerischen und kuratorischen Haltungen der Mitglieder stimmen mich zuversichtlich, dass es gelingen wird, bis Anfang nächsten Jahres eine überzeugende Kuratorenpersönlichkeit berufen zu können“, sagte Dr. Sabine Schormann. „Ich persönlich bin sehr gespannt, wohin die Reise gehen wird, und ob im Zentrum der d 15 eher Fragen der Teilhabe und Partizipation, der interkulturellen Vernetzung, der Performanz und des Diskurses, der digitalen Medien oder des Umgangs mit dem öffentlichen Raum stehen werden, um nur einige denkbare Ausrichtungen zu nennen.“

 

Kurzbiografien der Mitglieder der Findungskommission:

Ute Meta Bauer
1958 in Stuttgart geboren. Seit 2013 ist Ute Meta Bauer als internationale Kuratorin, Professorin für zeitgenössische Kunst und Gründungsdirektorin des Centre for Contemporary Art (CCA) in Singapore tätig.
Bauer studierte an der Hochschule der Bildenden Künste Hamburg. Zwischen 1990 und 1994 war sie Künstlerische Direktorin des Künstlerhauses Stuttgart. Seit 1985 arbeitet sie als selbstständige Kuratorin und hatte verschiedene Lehraufträge: Von 2005 bis 2012 als Associate Professor for Visual Arts am Massachusetts Institute of Technology (MIT), 2012 und 2013 als Dekanin der Fine Arts des Royal College of Art, London. Dazu war sie Professorin für Theorie und Praxis zeitgenössischer Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien.
Sie war 2002 bis 2005 Gründungsdirektorin des Office for Contemporary Art, Norwegen, 2004 Künstlerische Direktorin der 3. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, 2005-2009 Direktorin des MIT Visual Arts Programme sowie 2009-2012 Gründungsdirektorin des Programms für Kunst, Kultur und Technologie (ACT).
Als Co-Kuratorin war sie u.a. beim World Biennial Forum No. 1, Gwangju, Süd Korea, in 2012 oder für die documenta 11 tätig. Ute Meta Bauer ist Vorsitzende des Beirats für Bildende Kunst der Goethe–Institute und ist im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Bauhaus Dessau, Deutschland.
 
Charles Esche
1963 in England geboren. Er ist Museumsdirektor und Kunstkurator und lebt in Edinburgh und Eindhoven.
Seit 2004 ist Esche Direktor des Van Abbemuseum, Eindhoven, Niederlande. Zwischen 2000 und 2004 war er Direktor des Rooseum Center for Contemporary Art in Malmö, Schweden. Zuvor war er bei Tramway, Glasgow (1993 bis 1997) und gründete zwischen 1997 und 2001 die proto-academy in Edinburgh.
Im Jahr 2012 gründete Esche gemeinsam mit sechs anderen europäischen Museen die L'Internationale confederation als Europäische Institution der Moderne und der Zeitgenössischen Kunst. Er kuratierte zahlreiche internationale Biennalen. Esche ist Professor of Curating and Contemporary Art at the University of the Arts London und ist co-editorial director des Afterall Journals und Afterall Books mit Mark Lewis.
 
Amar Kanwar
1964 in Neu-Delhi geboren, indischer Dokumentarfilmer und Künstler. Kanwar lebt und arbeitet in Neu-Delhi.
Thematisch beschäftigt sich Kanwar mit der Gegenwart und Geschichte des indischen Subkontinents, insbesondere der Indisch-Pakistanischen Kriege. Er realisierte bisher mehr als 40 Videoinstallationen und Filme, die auf diversen Ausstellungen und in internationalen Museen gezeigt wurden, u.a. auf der Biennale of Sydney 2006, auf den documenta Ausstellungen 11, 12, 13 und 14, bei kw-Berlin, im Contemporary Museum, Baltimore, sowie im Stedelijik Museum, Amsterdam oder im Haus der Kunst in München
Auszeichnungen erhielt Kanwar u.a. auf den Filmfestivals San Francisco, Mumbai und Turin und wurde 2005 von einer Stiftung des norwegischen Kulturministeriums mit dem Award for Contemporary Art geehrt.
 
Frances Morris
1959 in London geboren, spielt Frances Morris eine Hauptrolle in der Entwicklung der Tate Galerien: Ab 1987 war sie Kuratorin, ab 2000 Head of Displays in der Tate Modern, von 2006-2016 Director of Collection, International Art, und seit 2016 Direktorin der Tate Modern in London.
Morris kuratierte bahnbrechende Ausstellungen, insbesondere große Retrospektiven von Künstlerinnen, einige davon als breit angelegte internationale Kooperationen.
Morris hat einen BA in Kunstgeschichte von der Cambridge Universität und einen MA in Kunstgeschichte vom Courtauld Institute of Art, London. Sie ist Mitglied des Gremiums der Fruitmarket Gallery, Edinburgh, Mitglied von CIMAM sowie Mitglied des Advisory Committee des Serralves Museum of Contemporary Art, Porto.
 
Gabi Ngcobo
1970 in Südafrika geboren. Gabi Ngcobo ist eine in Johannesburg ansässige Künstlerin, unabhängige Kuratorin und Vermittlerin.
Sie studierte am Center for Curatorial Studies, Bard College, New York, und ist seit 2011 Fakultätsmitglied an der Wits University School of Arts in Johannesburg. 2010 gründete Ngcobo das Center for Historical Reenactments in Johannesburg, dessen Direktorin sie derzeit auch ist. 2018 kuratierte sie die 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst.
 
Elvira Dyangani Ose
1974 in Spanien geboren, seit 2017 Kuratorin bei Creative Time in New York. Ab September 2018 übernimmt sie die Leitung des Showroom in London.
Dyangani Ose studierte Kunstgeschichte an der Universität Autònoma de Barcelona sowie Geschichte und Theorie der Architektur an der Universität Politècnica de Catalunya. Sie promovierte an der Cornell University in New York in Kunstgeschichte und Visual Studies.
Von 2004 bis 2006 war Dyangasi Ose Kuratorin beim Centro Atlántico de Arte Moderno (CAAM) auf Gran Canaria, von 2006 bis 2008 im andalusischen Zentrum für zeitgenössische Kunst, dem CENTRO ANDALUZ DE ARTE CONTEMPORANEO, von 2009 bis 2010 arbeitete sie als Kuratorin für das Arte Invisible Programm, im Rahmen der ARCOmadrid. Zwischen 2011 und 2014 war sie als Kuratorin für internationale Kunst bei der Tate Modern in London tätig und dort u.a. auch für die Entwicklung der Bestände von Kunst aus Afrika und dessen Diaspora verantwortlich.
Dyangasi Ose war Dozentin an der Goldsmiths University of London für Visual Studies. 2015 kuratierte sie die achte Ausgabe der International Biennal for Contemporary Art (GIBCA) in Göteborg.
 
Philippe Pirotte
1972 in Antwerpen, Belgien, geboren. Seit 2014 ist Philippe Pirotte Rektor an der staatlichen Hochschule für bildende Künste - Städelschule in Frankfurt/Main und leitet dort die Ausstellungshalle Neuer Portikus.
Pirotte ist Korrespondent des Kunstmagazins Tema Celeste sowie Mitherausgeber der Zeitschrift Andere Sinema und schreibt regelmäßig für das Londoner Kunstjournal Afterall, das NKA – Journal of Contemporary African Art und das Genter Kunstmagazin KunstNu. Er berät u.a. kuratorisch die Universität in Kalifornien, das Berkely Art Museum, die Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam.
Von 1996 bis 2001 war Pirotte Assistent am kunstgeschichtlichen Lehrstuhl an der Universität Gent, wo er zuvor selbst Kunstgeschichte studierte. 1999 gründete er als Direktor das objectif exhibitions, Kunstraum und Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Antwerpen. Von 2005 bis 2011 war Pirotte Direktor der Kunsthalle Bern. Ab 2011 war er international als freier Kurator tätig, u.a. mit Ausstellungen im Kunsthaus Zürich, bei der Shanghai Biennale, als Co-Kurator am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam, oder als Chefkurator bei La Biennale de Montréal.
 
Jochen Volz
1971 in Braunschweig geboren. Er ist Kunsthistoriker und Ausstellungskurator.
Mai 2017 wurde Volz zum Direktor der Pinacoteca do Estado de São Paulo, Brasilien, ernannt. Volz studierte von 1993 bis 1999 Kunstgeschichte, Kommunikationswissenschaften und Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Humboldt-Universität Berlin.
Zwischen 2001 und 2004 war Volz Kurator an der Ausstellungshalle Portikus in Frankfurt am Main, von 2012 bis 2015 Head of Programmes an den Serpentine Galleries in London und 2016 Kurator der 32. Biennale von São Paulo. 2017 kuratierte Volz den brasilianischen Pavillon auf der 57. Biennale von Venedig.

mehr Informationen auf  www.documenta.de                                                          Kassel, 13.07.2018

 

 

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, zeigte sich erfreut, dass die documenta nun Fahrt aufnehmen wird.

Sein besonderer Dank galt Dr. Sabine Schormann (siehe Bild), die ganz maßgeblich die Berufung der Findungskommission vorbereitet hat, obwohl sie ihre Tätigkeit als Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH erst zum 1. November 2018 in Kassel aufnimmt.

 

                                                                                                                    13.07.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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